"Neues Miteinander" - Garmisch-Partenkirchen 2014-2020

Zukunft gestalten – Heimat erhalten

  • Wir setzen uns ein für eine verantwortungsvolle Entwicklung unseres Ortes und zwar gemeinsam mit allen Bürgerinnen und Bürgern.
  • Wir wollen
    • ein Leitbild erarbeiten und eine Planungswerkstatt zur Ortsentwicklung einrichten
    • das bestehende Gemeindeentwicklungsprogramm aktualisieren mit klarer Zielformulierung, konkreten Maßnahmen und einer Prioritätenliste
    • eine vorausschauende und konzeptionelle Flächen- und Entwicklungsplanung durch Rahmenpläne mit Fortschreibung der Flächennutzungen erarbeiten,
    • z. B. als Einzelhandelskonzept, als Verkehrskonzept, als Gewerbeflächenkonzept und als Schulentwicklungsplan

1. Neue Politische Kultur - Wir stehen für eine offene Diskussionskultur

  • Wir wollen die Gemeindefinanzen verbessern
  • Die ökonomische Leistungsfähigkeit der Gemeinde kann konsolidiert werden durchvernünftigen Mitteleinsatz der Gemeindefinanzen.
  • In der Wahlperiode 2014 bis 2020 soll ein ausgeglichener Haushalt auch in finanziell und politisch schwierigen Zeiten angestrebt werden. Dabei gilt es vernünftig zu sparen, ohne dabei das Wichtige und Unerlässliche aus den Augen zu verlieren
  • Rechtzeitig aufgestellte Haushalte sind Grundlage für diese strukturierte, geordnete Finanzpolitik. Eine kontinuierliche Schuldentilgung setzt Ressourcen für die Zukunft frei.
  • Wir machen uns stark für eine konstruktive und transparente Gemeinderatsarbeit
  • Entwicklung einer neuen Kultur des politischen und solidarischen Miteinanders
  • eine offene Diskussionskultur, für einen informativen Austausch auch außerhalb der Gemeinderatsarbeit
  • einen regelmäßigen Sitzungsplan, der für ein Jahr im Voraus steht und eine ordentliche Terminplanung aller Gemeinderatsmitglieder möglich macht
  • eine rechtzeitige Bekanntgabe aller Tagesordnungspunkte einer Sitzung mit einer Zeitspanne von mindestens 10 bis 14 Tagen vor der Sitzung
  • eine größtmögliche Transparenz für die Bürger, u. a. mit der Bekanntgabe der Abstimmungsergebnisse auf der Website der Marktgemeinde
  • Informationsportal im Internet, in dem der Stand von Planungsverfahren einsehbar und für Bürgeranregungen offen ist
  • Einrichtung eines „Bürgerhaushalts“, damit die Bürgerinnen und Bürger direkt mitentscheiden können, wofür eine bestimmte im Haushalt festgelegte Geldsumme ausgegeben werden soll
  • Bürgersprechstunden in allen Ortsteilen abhalten (Burgrain, Griesen, Kaltenbrunn, Wamberg)
  • Die Marktgemeinde soll als Arbeitgeberin Vorbild werden
  • das Angebot eines Gesundheitstages soll in ein Betriebliches Gesundheitsmanagement übergeführt werden
  • allen Mitarbeitern soll ein individuelles Weiterbildungsmanagement zur Verfügung stehen
  • wir wollen eine „Ideenbörse“ für Verbesserungsvorschläge mit Gratifikationsmöglichkeiten einrichten
  • wir wollen ein Beschwerdemanagement einführen

2. Gesundheit und Soziales - Wir stehen für soziale Gerechtigkeit und ein respektvolles Miteinander

  • Gesundheit
  • Gesundheitsstandort ausbauen, bessere Vernetzung mit dem Landkreis
  • Gesundheitsakademie für Pflege-, medizinische Assistenz-, Gesundheits-, und Erziehungsberufe initiieren
  • Einrichtung eines Runden Tischs zur Förderung des Breitensports
  • Familie
  • kinder- und familienfreundliche Angebote fördern (z.B. Baulandprämien für jedes Kind, günstige Familientickets in allen öffentlichen Einrichtungen)
  • Öffnungszeiten in Kinderbetreuungs-einrichtungen bedarfsgerecht anpassen
  • mehr Spiel-, Basketball- und Bolzplätze in Wohngebieten einrichten
  • Wohnungsbau
  • sozialen Wohnungsbau fördern, bezahlbaren Wohnraum für Familien schaffen
  • alternative Wohnformen für ältere Menschen unterstützen
  • Genossenschaftliche Wohnbauprojekte fördern
  • Prüfung der Einrichtung eines gemeindlichen, gemeinnützigen Siedlungswerks
  • Senioren
  • Seniorenbeirat installieren
  • Einrichtung eines Runden Tischs für Pflegefragen
  • Bündelung und Vernetzung der Angebote für Senioren, Pflegebedürftige und Demenzkranke
  • mehr Barrierefreiheit im öffentlichen Raum schaffen
  • Integration und Inklusion
  • soziales Miteinander fördern: Mehrgenerationenhaus
  • Behindertenbeirat einrichten mit Behindertenbeauftragtem
  • Integrationsbeirat einrichten und Projekte fördern
  • Sprachförderung und Schulsozialarbeit intensivieren

3. Wirtschaft und Tourismus - Wir stehen für soziale Marktwirtschaft und sanften Tourismus

  • Wirtschaft
  • Standortsicherung für die mittelständische Wirtschaft: Planungshoheit der Gemeinde nutzen
  • strategisches Flächenmanagement insbesondere für Gewerbeflächen und Leerstandflächen (Planung durch Gemeinde, nicht durch privaten Investor)
  • Gebäudemanagement einrichten: Leerstand von Gewerbeimmobilien erfassen und aktiv vermarkten
  • Idee eines Technologie-Campus z. B. für Medizintechnik auf frei werdenden Flächen voran treiben
  • Bei kommunalen Auftragsvergaben bevorzugt Firmen berücksichtigen, die sich der tariflichen Vertragsbindung verpflichten und familienfreundliche Flexibilisierung von Arbeitszeiten ermöglichen
  • Tourismus
  • Sommertourismus ausbauen
  • Formen entwickeln, um das Zusammenwirken von Mensch und Natur darzustellen, z.B. mit einem Haus der Natur, Naturlehrpfaden oder einem Naturinformationszentrum
  • Familientourismus stärken
  • Bemühung um Ansiedlung von Nischen-Hotels, z.B. Bio-Hotel, Design-Hotel
  • Budgethotel für junge Menschen realisieren
  • Tourismus mit Gesundheit vernetzen, barrierefreier Ausbau der touristischen Infrastruktur
  • Gesundheitswirtschaft ausbauen, gezielt passende Betriebe anwerben
  • Kongresse: Standortvorteile im Bereich Natur, Gesundheit und Sport nutzen
  • Neubau des Richard-Strauss-Saals als kongresstauglicher Konzertsaal und Sanierung des verbleibenden Kongresshauses mit Errichtung einer Tiefgarage

4. Bildung und Kultur - Wir stehen für Bildung aller Bevölkerungsschichten und für eine weltoffene Kultur

  • Jugend- und Erwachsenenbildung
  • neue Ausbildungszweige im Bereich Gesundheit einrichten
  • Börse für Praktika und Lehrstellen einrichten
  • Fachoberschule für Mädchen und Jungen
  • Bildungsangebote landkreisweit und grenzüberschreitend vernetzen
  • für einen Jugendgemeinderat werben
  • Kulturangebote
  • weitere Profilierung als Kulturstandort (z.B. Richard- Strauss, Michael Ende, Kultursommer, Kleinkunst)
  • bezahlbare Freizeitangebote (Wandertage, Klettertage, Musikfeste etc.) akquirieren
  • lokale und regionale Kulturangebote weiter fördern
  • Bürgerhaus einrichten mit Raumnutzung für verschiedene Interessengruppen
  • Würdigung und Unterstützung der Vereine

5. Landwirtschaft und Umwelt - Wir stehen für nachhaltigen Umgang mit Energie unter Schonung der Umwelt

  • Landwirtschaft
  • Kulturlandschaft erhalten
  • Würdigung der kleinbäuerlichen und klein strukturierten Berglandwirtschaft zum Erhalt der Kulturlandschaft
  • Regionalvermarktung ausbauen
  • Umweltschutz
  • Nachhaltigkeit als Leitziel definieren
  • Prädikat „Heilklimatischer Kurort“ dauerhaft sichern
  • modernes Gebäude- und Energiemanagement gemeindlicher Liegenschaften
  • Kommunale Energiepolitik
  • erneuerbare Energien fördern und ausbauen (Photovoltaik, Wasserkraft, Biomasse)
  • Bewusstsein in der Bevölkerung im Umgang mit Energie stärken
  • Gemeindeeinrichtungen als Vorbild für modernes Gebäude- und Energiemanagement entwickeln
  • gemeindeeigene Immobilien weiter energetisch sanieren
  • Umwelt- und Energieberatung ausbauen

6. Ortsentwicklung und Mobilität - Wir stehen für eine behutsame bauliche Entwicklung und für eine umweltverträgliche Mobilität

  • Bauliche Entwicklung und Gestaltung
  • mehr Sensibilität im Umgang mit historischem und kulturellem Erbe, Erhaltung des wertvollen Ortsbildes in Garmisch und Partenkirchen
  • Einrichtung eines Gestaltungsbeirats
  • strategisches Flächenmanagement insbesondere für Gewerbeflächen und Leerstandflächen (Planungshoheit der Gemeinde nutzen)
  • mehr Beteiligung an geförderten Modellprojekten sowie an innovativen Wettbewerben
  • Aufwertung des historischen Zentrums von Partenkirchen durch Herausarbeiten seiner Stärken (Maßnahmen aus dem Profil 2010 umsetzen)
  • Öffnung und Weiterentwicklung der beiden Kurparks in Garmisch und Partenkirchen
  • Beachtung landschaftlicher Formationen und der historisch gewachsenen Ortsstrukturen bei Neuausweisung von Baugebieten
  • erlebbare Flussläufe, vernetzte Grünstrukturen und Grün-verbindungen schaffen, Anknüpfung der innerörtlichen Freiräume an die freie Landschaft
  • Verschönerung der Ortszufahrten und bessere Einbindung der Ortsränder in die Landschaft
  • Verkehr
  • Hauptverkehrsstraßen durch aufgelockerte Bepflanzung und leichtere Überquerbarkeit an Kreuzungen lebenswerter machen
  • Tempo-30-Zonen in Wohngebieten ausbauen und Durchgangsverkehr vermindern - Radverkehr fördern, Fahrradwegenetz ausbauen, Radwegemarkierungen
  • Fahrradparkplätze im Zentrum ausweisen
  • Öffentlichen Personennahverkehr grundlegend reformieren durch bessere Vernetzung aller Verkehrsträger mit einheitlichen Fahrkarten
  • Einführung eines Taktfahrplans für die Ortsbusse, Liniennetz an veränderten Bedarf anpassen, periphere Ortsteile besser anbinden
  • Einsatz von E-Bussen im ÖPNV erproben

Ihre SPD Garmisch-Partenkirchen